Vom 21. bis 23. August 2026 fand im Hegering Hilden eine revierübergreifende Krähenjagd statt, an der drei Reviere teilgenommen haben.
Durch die gute Zusammenarbeit der beteiligten Jägerinnen und Jäger konnten an den drei Jagdtagen insgesamt 24 Rabenkrähen erlegt werden. Die revierübergreifende Organisation erwies sich dabei einmal mehr als sinnvoll, denn gerade bei der Bejagung der intelligenten und äußerst lernfähigen Rabenkrähe ist ein abgestimmtes Vorgehen über einzelne Reviergrenzen hinweg von großer Bedeutung.
Warum ist die Krähenjagd wichtig?
Die Bejagung der Rabenkrähe ist ein wichtiger Bestandteil einer verantwortungsvollen Niederwildhege. Rabenkrähen sind anpassungsfähige Nahrungsopportunisten und nutzen ein sehr breites Nahrungsspektrum. Dazu gehören auch Eier und Jungtiere verschiedener Arten.
Insbesondere während der Brut- und Aufzuchtzeit kann ein hoher Prädationsdruck für bodenbrütende Arten und deren Nachwuchs eine zusätzliche Belastung darstellen. Eine konsequente und fachgerecht durchgeführte Bejagung kann daher – eingebettet in weitere Maßnahmen wie die Verbesserung und Erhaltung geeigneter Lebensräume – einen Beitrag zur Niederwildhege und zum Schutz gefährdeter Bodenbrüter leisten.
Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, eine Tierart zu verdrängen, sondern im Rahmen der gesetzlichen Jagdzeiten und einer nachhaltigen Hege regulierend einzugreifen und zu einem möglichst ausgewogenen Verhältnis innerhalb unserer Kulturlandschaft beizutragen.
Gemeinsam über Reviergrenzen hinweg
Ein besonderer Dank gilt den Revierpächtern der drei beteiligten Reviere, die ihre Reviere und entsprechende Ansitzmöglichkeiten für die gemeinsame Krähenjagd zur Verfügung gestellt und damit diese Aktion erst ermöglicht haben.
Ein ebenso großer Dank geht an den Organisator, der die Koordination und Planung der revierübergreifenden Jagd federführend übernommen hat. Eine solche gemeinsame Aktion erfordert im Vorfeld einiges an Abstimmung und Organisation.
Nicht zuletzt bedanken wir uns natürlich bei allen teilnehmenden Jägerinnen und Jägern, die sich an den drei Tagen beteiligt und zum gemeinsamen Ergebnis beigetragen haben.
Die erfolgreiche Aktion zeigt, welchen Mehrwert eine gute Zusammenarbeit zwischen den Revieren haben kann. 24 erlegte Rabenkrähen an drei Jagdtagen sind dabei nicht nur eine beachtliche Strecke, sondern vor allem das Ergebnis gemeinschaftlichen Engagements für eine verantwortungsvolle Hege in unseren Revieren.
Waidmannsheil allen Beteiligten!