Herzlich Willkommen beim Hegering Hilden


Wir freuen uns, Sie auf der Webseite des Hegerings Hilden begrüßen zu dürfen. Unsere Gemeinschaft steht für gelebte Jagdkultur, aktiven Naturschutz und die Förderung eines respektvollen Umgangs mit unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt.

Als Teil der Kreisjägerschaft Düsseldorf-Mettmann engagieren wir uns für die nachhaltige Hege und Pflege der Natur und bringen Jäger, Naturfreunde und Interessierte zusammen. Ob Sie sich über jagdliche Themen informieren, an unseren Veranstaltungen teilnehmen oder sich aktiv einbringen möchten – bei uns sind Sie genau richtig!

Entdecken Sie auf unseren Seiten Wissenswertes rund um unsere Arbeit, Termine und aktuelle Projekte. Wir laden Sie herzlich ein, sich ein Bild von unserer Leidenschaft für Natur und Jagd zu machen und freuen uns darauf, Sie bei einer unserer Veranstaltungen persönlich kennenzulernen.

Waidmannsheil u. Horrido !
Ihr Hegering Hilden

Berichte u. News

Jagd ohne private Jäger – Was würde das den Steuerzahler kosten?

In der Diskussion über die Zukunft der Jagd wird von Jagdkritikern immer wieder die Forderung erhoben, die Jagd vollständig in staatliche Hände zu überführen. Als Beispiel wird dabei häufig der Kanton Genf in der Schweiz angeführt, in dem die private Jagd bereits seit 1974 verboten ist und das Wildtiermanagement ausschließlich durch staatlich angestellte Berufsjäger und Wildhüter erfolgt.

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Vom Hegering bis zum Deutschen Jagdverband – Gemeinsam für die Jagd

Viele Jägerinnen und Jäger fragen sich, warum es neben dem Deutschen Jagdverband (DJV) auch Landesjagdverbände, Kreisjägerschaften und Hegeringe gibt. Tatsächlich hat diese Struktur einen guten Grund: Sie sorgt dafür, dass die Interessen der Jägerschaft auf allen Ebenen wirksam vertreten werden – von der örtlichen Hegegemeinschaft bis hin zur Bundespolitik.

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Hobbyjagd – Ist sie heute noch zeitgemäß?

Kaum ein anderes Thema wird in Deutschland so kontrovers diskutiert wie die Jagd. Während die einen in ihr eine Leidenschaft und zugleich einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Wildtiermanagement sehen, stellen andere ihre Notwendigkeit grundsätzlich infrage. Doch wie sieht die Realität aus? Ist die Jagd im Jahr 2026 noch zeitgemäß?

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Zeitumstellung – Mehr Risiko für Wildunfälle

Mit der Umstellung auf die Sommerzeit verändert sich nicht nur unser Alltag, sondern auch das Verhalten unserer heimischen Wildtiere, denn während wir die Uhr eine Stunde vorstellen, orientieren sich Rehe, Wildschweine, Füchse und viele andere Arten weiterhin ausschließlich an den natürlichen Lichtverhältnissen und ihrem festen Tagesrhythmus. Dadurch fällt der morgendliche Berufsverkehr plötzlich wieder in die Dämmerungszeit – genau in die Phase, in der Wildtiere besonders aktiv sind und auf Nahrungssuche gehen oder zwischen ihren Lebensräumen wechseln, was die Gefahr von Wildunfällen deutlich erhöht.

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Daten und Fakten zur Jagd in Deutschland

Die Jagd in Deutschland ist ein zentraler Bestandteil des Natur- und Artenschutzes sowie der Wildbestandsregulierung. Sie unterliegt strengen gesetzlichen Vorgaben und wird von Jägern mit einer speziellen Ausbildung ausgeübt.

Gesetzliche Grundlagen

Die Jagd ist durch das Bundesjagdgesetz (BJagdG) sowie die jeweiligen Landesjagdgesetze (LJG-NRW) der Bundesländer geregelt. Diese Gesetze definieren unter anderem Jagdzeiten, Schonzeiten und Abschussquoten.

Jäger und Jagdschein

  • In Deutschland gibt es etwa 460.771 Jäger, die über einen gültigen Jagdschein verfügen.
  • Der Jagdschein kann erst nach erfolgreichem Abschluss der Jägerprüfung erworben werden, die Wissen in den Bereichen Wildbiologie, Waffenkunde, Jagdrecht und Naturschutz umfasst.
  • Die Jägerprüfung gilt als eine der anspruchsvollsten Prüfungen in Deutschland.

Wildbestände und Jagdstrecke

  • Zu den am häufigsten gejagten Wildarten zählen Rehwild, Schwarzwild (Wildschweine), Rotwild, Damwild, Feldhasen, Füchse, Waschbären, Marder und Marderhunde.
  • Jährlich werden etwa 1 Million Wildschweine erlegt, um Schäden in der Landwirtschaft und die Ausbreitung von Krankheiten wie der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu verhindern.
  • Die Gesamtstrecke aller erlegten Wildtiere pro Jahr beträgt mehrere Millionen Tiere.

Jagd als Naturschutz

  • Jäger tragen zum Artenschutz bei, indem sie invasive Arten regulieren und Lebensräume pflegen.
  • Sie beteiligen sich an Wildtiermonitoring-Projekten, um Bestandsentwicklungen zu dokumentieren.
  • Durch die Bejagung von Raubwild wie Füchsen oder Waschbären wird die Population bodenbrütender Vögel geschützt.

Wirtschaftliche Bedeutung

  • Die Jagd bringt jährlich etwa 2,5 Milliarden Euro Umsatz, unter anderem durch Jagdpacht, Wildbretvermarktung und Jagdausrüstung.
  • Wildbret aus der Region gilt als nachhaltiges, gesundes und hochwertiges Lebensmittel. Immer mehr Menschen schätzen die natürliche Herkunft, die kurzen Transportwege und die verantwortungsvolle Nutzung heimischer Wildbestände. Wenn Sie Interesse an regionalem Wildbret haben, finden Sie hier eine Übersicht von Jägerinnen und Jägern aus Ihrer Umgebung, die Wildfleisch anbieten. Nehmen Sie bei Interesse einfach direkt Kontakt mit den jeweiligen Anbietern auf.

Kritik u. Herausforderung

  • Die Jagd steht in der gesellschaftlichen Diskussion, insbesondere in Bezug auf Tierschutz und ökologische Auswirkungen.
  • Der Klimawandel und veränderte Lebensräume beeinflussen Wildbestände und Jagdstrategien.
  • Das Auftreten von Tierseuchen wie der Afrikanischen Schweinepest stellt Jäger vor neue Herausforderungen.

Fazit

Die Jagd in Deutschland erfüllt wesentliche Aufgaben im Natur- und Artenschutz sowie in der Wildbestandsregulierung. Sie ist streng reglementiert und trägt zur nachhaltigen Nutzung von Wildbeständen bei. Gleichzeitig muss sie sich stetig an neue ökologische und gesellschaftliche Anforderungen anpassen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseie des Deutschen Jagdverband als PDF Datei.